Aktuelles: Edingen Neckarhausen

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Wiesenbegehung

Autor: Carina Lindenblatt
Artikel vom 02.09.2020

Allerhand zu sehen gab es bei der traditionellen Rheinufer-Begehung der Anliegergemeinden Brühl, Edingen-Neckarhausen und Schwetzingen, die auf Einladung von Bürgermeister Dr. Ralf Göck in diesem Sommer an das Rheinufer im Naturschutzgebiet „Backofen-Riedwiesen“, Gemarkung Edingen-Neckarhausen und zum sanierten „Sommerdamm“ am Rande der Schwetzinger Wiesen hinführte. Zuerst ging es über den Rheindamm im Rohrhofer Rheinfeld fast zum Rheinufer, um anschließend vom regulär ausgewiesenen Weg vorsichtig über dort schon ziemlich verfestigte Trampelpfade durch den Auwald zu den Kiesbänken und Buhnen am Rheinufer zu gelangen. Dass es sich bei dieser „Rhein-Idylle“ um einen „Geheimtipp“ für Erholungssuchende handelt, war den drei Ortsoberhäuptern unmittelbar bewusst. Bis auf einen Angler, der ein Gruppenfoto machte, war um die Mittagszeit dort sonst niemand anzutreffen. Allerdings zeigten etliche mit Steinen abgegrenzte Feuerstellen sowie einiger teilweise in Tüten verpackter Wohlstandsmüll aus Grillresten, Flaschen und Einwegmasken, dass hier im Sommer wohl viel los war. Eigentlich dürften diese Areale überhaupt nicht betreten werden, merkte Umweltberater Dr. Andreas Askani der Gemeinde Brühl an und appellierte an die Spaziergänger, dort doch zum Schutz von Flora und Fauna die ausgewiesenen Wege nicht zu verlassen. Offene Feuer am Rande des Auwaldes seien ein Unding, merkten auch „Gemarkungsherr“ Bürgermeister Simon Michler, der mit seiner stellvertretenden Bauamtsleiterin Nicole Brecht gekommen war und seine Kollegen Dr. René Pöltl und Dr. Ralf Göck an. „Das Polizeipräsidium wird das Areal sowohl von der Wasser- als auch von der Landseite her künftig mehr bestreifen“, berichtete Göck. Ob man die Trampelpfade mit Totholz absperren kann, darüber werde man sich mit den Verantwortlichen beim Regierungspräsidium Karlsruhe verständigen. Dass es davon vor Ort genügend gibt, das zeigte der zweite Teil der Begehung, der zum Sommerdamm in die Schwetzinger Wiesen führte, denn der Sturm am 12. August hatte auch im Naturschutzgebiet gewütet und so manchen Baum gefällt. „Hier warten wir auf die Machbarkeitsstudie des Landes, wie es auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen weitergeht“, erläuterte Dr. Pöltl.