Aktuelles: Edingen Neckarhausen

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06221 / 522-1881

Autor: Klaus Kapp
Artikel vom 27.07.2020

Info - Kontakte - Hotline

Hotline für Unternehmen:
Telefon: 06221 522-2177 (Montag bis Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr)
E-Mail: wirtschaftsfoerderung(@)rhein-neckar-kreis.de

27.07.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

24.07.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

23.07.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

22.07.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

21.07.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

20.07.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

17.07.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

16.07.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden)

15.07.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

14.07.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

13.07.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden)

10.07.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

09.07.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

08.07.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

07.07.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

02.07.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

01.07.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

30.06.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

29.06.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

26.06.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

25.06.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

23.06.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

22.06.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

19.06.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

18.06.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

17.06.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

16.06.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

15.06.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

09.06.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

08.06.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

05.06.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

04.06.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

03.06.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

02.06.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

01.06.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

31.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

30.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

29.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

28.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

27.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis Z)

27.05.2020: Schutzkleidung und Masken richtig entsorgen!

Die aktuelle Corona-Krise stellt auch die Entsorgungswirtschaft ständig vor neue Herausforderungen.
Aus diesem Grund weist die AVR Kommunal AöR die Bevölkerung darauf hin, dass gebrauchte und nicht mehr verwendbare Mund-Nasen-Schutzmasken und Handschuhe sowie Desinfektionstücher in den Restmüll gehören – sowohl aus hygienischen als auch aus umwelttechnischen Gründen.
Auch bei uns im Rhein-Neckar-Kreis gilt seit geraumer Zeit die Maskenpflicht, zum Beispiel in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr.
Doch wie entsorgt man den getragenen Einweg-Mundschutz richtig?
Mund-Nasen-Schutzmasken und Handschuhe, die nach Gebrauch nicht wiederverwendet werden können, gehören zum Schutz vor dem Erreger Covid-19 ausschließlich in den Restmüll und weder in die Grüne Tonne plus noch in die BioEnergieTonne und schon gar nicht in die freie Natur oder auf den Gehweg.
Bei der Restmüll-Verbrennung sind die Temperaturen so hoch, dass die Viren in jedem Fall zerstört werden.
Die umweltschonendste und nebenbei auch günstigste Lösung für das Wegwerf-Problem ist die Stoffmaske.
Nach Möglichkeit genäht und darauf ausgelegt, immer wieder verwendet zu werden.

26.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

25.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

24.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiert (RNK-Gemeinden von A bis N)

23.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

20.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Kommunen A bis N)

19.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

18.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

18.05.2020: Pflegestützpunkt Rhein-Neckar-Kreis - Persönliche Beratungen wieder möglich

In kleinen Schritten erwacht das öffentliche Leben und die Bürgerinnen und Bürger können – unter Auflagen – wieder in persönlichen Kontakt mit den öffentlichen Stellen treten.
Angepasst an die Zugangsregelungen der Bürgermeisterämter sind nun auch, zum Teil zwar noch in eingeschränktem Umfang, persönliche Beratungen im Pflegestützpunkt wieder möglich, allerdings unter folgenden Auflagen:
>> Vorherige Terminvereinbarung
>> Einhalten des Mindestabstandes von 1,5 Meter zu anderen Personen
>> Tragen von Mund-Nase-Bedeckung

Pflegestützpunkte sind Anlaufstellen zu Fragen rund um das Thema Pflege, Alter und Versorgung. Fachkundige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten unter Wahrung des Datenschutzes unabhängig, kostenfrei und umfassend.
Bei Bedarf wird die notwendige Hilfe organisiert und umfangreiche Hilfenetzwerke aktiv koordiniert.
Gerade im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gibt es neue Verordnungen und Regelungen, die auch bei diesen Themen relevant sein könnten.
Ratsuchende sollten sich deshalb nicht scheuen, mit den Pflegestützpunktmitarbeiterinnen und -mitarbeitern in Kontakt zu treten.

Die Beratungsstellen für Edingen-Neckarhausen sind wie folgt erreichbar:

<> Ilvesheim
Rathaus (EG), Schlossstraße 9, Telefon: 06221/5222699,
E-Mail: birgit.haltrich(@)rhein-neckar-kreis.de
<> Ladenburg
Rathaus (Zimmer 202), Hauptstraße 7, Telefon: 06221/5222699,
E-Mail: birgit.haltrich(@)rhein-neckar-kreis.de
Öffnungszeiten:
Dienstag, 9.00 bis 11.00 Uhr & Donnerstag, 14.00 bis 17.00 Uhr

18.05.2020: Wiederaufnahme der Präsenzsitzungen der Gremien des Kreistags des Rhein-Neckar-Kreises

Nachdem die letzte Kreistagssitzung sowie die Sitzungen des Verwaltungs- und Finanzausschusses und des Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, finden die Gremiensitzungen der nächsten Sitzungsrunde des Kreistags des Rhein-Neckar-Kreises wieder als Präsenzsitzungen statt.
Dafür hat die Geschäftsstelle Kreistag im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis nach geeigneten Räumlichkeiten gesucht und ist schließlich auch fündig geworden, freut sich der Leiter der Geschäftsstelle, Thorsten Koder. „Um die geltenden Abstands- und Hygienevorgaben einhalten zu können, werden die Ausschusssitzungen nicht wie gewohnt im Sitzungssaal im Landratsamt in Heidelberg, sondern in der Kreissporthalle in Wiesloch stattfinden“, begründet Landrat Dallinger den Wechsel des Sitzungsortes.
Dies betrifft die Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 26.05.2020, des Ausschusses für Soziales am 18.06.2020, des Ausschusses für Umwelt, Verkehr und Wirtschaft am 07.07.2020, des Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport am 14.07.2020 und des Verwaltungs- und Finanzausschusses am 21.07.2020.
Der Kreistag trifft sich am 28.07.2020 in der Rheinhalle in Ketsch zu seiner 4. Sitzung. „Ich freue mich sehr, dass die Gemeinde diese Halle zur Durchführung der Sitzung zur Verfügung stellt“, dankt Landrat Dallinger Jürgen Kappenstein, Bürgermeister der Rheingemeinde.

 

17.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden A bis N)

14.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

13.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden A bis N)

12.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

11.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

10.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

07.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

07.05.2020: Gesundheitsamt startet flächendeckende Corona-Tests

Gesundheitsamt beginnt mit der flächendeckenden Testung auf Corona-Infektionen in Alten- und Pflegeheimen im Rhein-Neckar-Kreis sowie in der Stadt Heidelberg
Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, beginnt am morgigen Freitag, 8. Mai, mit der von der Landesregierung angekündigten landesweiten flächendeckenden Testung auf Corona-Infektionen in Alten- und Pflegeheimen im Landkreis sowie in der Stadt Heidelberg.
Etwa 7.000 Bewohnerinnen und Bewohner sollen innerhalb von vier Wochen auf SARS-CoV-2 getestet werden. Dieser Flächentest dient dazu, einen Überblick über das Infektionsgeschehen in dieser besonders schutzbedürftigen (vulnerablen) Personengruppe zu erhalten.
„Das ist wichtig, da in stationären Pflegeeinrichtungen trotz aller Vorsichtsmaßnahmen der enge Kontakt zwischen Betreuern und Betreuten und auch eventuell zu spät erkannte Infektionen dazu führen können, dass sich Bewohnende und Personal gegenseitig anstecken“, erklärt Dr. Britta Knorr, Ärztin im öffentlichen Gesundheitsdienst, die die Testungen seitens des Gesundheitsamtes koordiniert.
Durch eine weitreichende Testung der Einrichtungen – Bewohnende und Pflegepersonal – kann eine Infektion frühzeitig erkannt werden und Infektionsketten können unterbrochen werden. Die Betroffenen können so rechtzeitig behandelt und alle anderen Bewohner geschützt werden.
„Die Teilnahme an der Testung ist freiwillig – wir haben dafür Einverständniserklärungen der Betroffenen bzw. ihrer gesetzlichen Betreuer oder Bevollmächtigten vorbereitet“, erläutert der Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Rainer Schwertz.
Zur Abklärung einer Infektion entnimmt im Auftrag des Gesundheitsamtes geschultes medizinisches Personal eine Probe mit einem Wattestäbchen aus den oberen und/oder tiefen Atemwegen als Abstrich aus dem Nasen-, Mund-, Rachenbereich.
Das Personal der Einrichtungen kann sich im Zuge der Testung bestimmter Fokusgruppen (vgl. PM vom 30. April) über die Test-Center des Gesundheitsamtes – unabhängig von Symptomatik oder Kontakt zu erkrankten Personen – testen lassen.
Der Zugang zum Test erfolgt bei einem Testzentrum in räumlicher Näher des Wohnortes über eine Terminvergabe bei der Hotline des Gesundheitsamts unter der Telefonnummer: 06221/522-1881.

06.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

05.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

04.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

03.05.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden A bis N)

30.04.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden A bis N)

29.04.2020: Situation im Kreis- und Stadgebiet (RNK-Gemeinden von A bis N)

28.04.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden A bis N)

27.04.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet (RNK-Gemeinden A bis N)

26.04.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

23.04.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

22.04.2020: Sitiation im Kreis- und Stadtgebiet

21.04.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

20.04.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

19.04.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

17.04.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

17.04.2020: Blick hinter die Kulissen des Gesundheitsamts

Seit fast zwei Monaten im „Coronamodus“!
Blick hinter die Kulissen des Gesundheitsamts, in dem täglich gegen die Auswirkungen der Corona-Pandemie angekämpft wird


Rückblickend könnte es sein, dass im Rhein-Neckar-Kreis der 2. April der Wendepunkt der Corona-Krise war.
Denn an diesem Tag verzeichnete das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis erstmals mehr genesene Personen als neue Fälle, also Menschen, die positiv auf SARS-Cov-2 getestet worden sind.
Seitdem sinkt die Zahl der „aktiven“ Fälle im Landkreis und der Stadt Heidelberg, für die das Gesundheitsamt ebenfalls zuständig ist, langsam, aber kontinuierlich.
„Wir hoffen natürlich, dass die Zahl der Neuinfizierten weiterhin so gering wie in den vergangenen Tagen bleibt beziehungsweise nach Möglichkeit noch weiter sinkt“, sagt der stellvertretende Amtsleiter Dr. Andreas Welker. Unter seiner Federführung bereitete sich das Gesundheitsamt bereits vor über zwei Monaten auf die drohende Pandemie vor.
Spätestens seit dem 27. Februar, als im Rhein-Neckar-Kreis der erste bestätigte Covid-19-Fall vorlag, befinden sich alle Mitarbeitenden im „Coronamodus“.
Um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Herausforderungen das Gesundheitsamt seit über sieben Wochen tagtäglich unter anderem meistern muss, hat die Pressestelle des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis wichtige Projekte und Zahlen aus dieser Zeit zusammengestellt.

Personalintensive Ermittlungsgruppe
Ein Hauptaugenmerk galt gleich zu Beginn dem Aufbau von zusätzlichem Personal, um die Fälle schnell bearbeiten und nachverfolgen zu können.
So arbeiteten in einer speziell eingerichteten Ermittlungsgruppe zeitweise über 50 Personen, die sich aus Ärztinnen und Ärzten sowie weiteren Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes zusammensetzt und von Famulanten (Medizinstudierende im Praktikum) unterstützt werden.
Das Ermittlungsteam macht die Kontaktpersonen der mittlerweile über 1100 mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Menschen im Kreis und in der Stadt ausfindig, kontaktiert diese (insgesamt sind es bislang knapp 3.200) und leitet weitere Maßnahmen wie etwa Quarantänebescheide in die Wege.
Personalintensiv ist auch das Infotelefon, welches das Gesundheitsamt bereits Ende Januar speziell für Fragen in Bezug auf das Coronavirus anbot und damit bundesweit eine Vorreiterrolle einnahm.
Seitdem wurden im Schichtbetrieb täglich, zeitweise sogar von 7.30 bis 21.00 Uhr, weit über 30.000 Anrufe entgegengenommen.
Über die Hotline werden auch die Codes vergeben, mit denen als Verdachtsfälle eingestufte Bürgerinnen und Bürger einen Abstrich vornehmen lassen können.
Auf diese Art und Weise wurden bislang (Stand 16. April) über 6.500 Personen auf eine Infektion mit SARS-Cov-2 getestet.

Einrichten von zwei Corona-Abstrichzentren
Zunächst erfolgten diese Abstriche in der Uniklinik Heidelberg, ehe seit dem 18. März in Schwetzingen und zusätzlich seit dem 26. März auch in Heidelberg die Tests in zwei mobilen Corona-Abstrichzentren unter der direkten Regie des Gesundheitsamts möglich sind.
Für die Betreuung der unter häuslicher Quarantäne stehenden Personen wurden zudem gemeinsam mit der Uniklinik Heidelberg sogenannte „Corona-Taxis“ an den Start gebracht, für die der Rhein-Neckar-Kreis Fahrzeuge und Fahrer stellt.
In Windeseile eigene Datenbank für Erfassung der Fälle programmiert Neben dem Gesundheitsamt schaltete auch der Eigenbetrieb Bau, Vermögen und Informationstechnik blitzschnell in den „Coronamodus“.
„In Windeseile haben unsere Kollegen von der EDV eine Datenbank programmiert, die uns die Erfassung, Verfolgung und Auswertung der Fälle, Kontaktpersonen und Testungen deutlich erleichtert“, erklärt der Leiter des Gesundheitsamts, Dr. Rainer Schwertz.
Die Software ist inzwischen sogar mit dem Laborsystem der Universitätsklinik verbunden und ermöglicht somit eine direkte Übernahme der Befunde.


„Die derzeitige Situation erfordert für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landratsamt einen hohen persönlichen Einsatz mit Einschnitten in das Privatleben, wofür ich ihnen von ganzem Herzen danke“, sagt Landrat Stefan Dallinger.
Optimistisch stimmt ihn die Tatsache, dass die Kontaktbeschränkungen Wirkungen zeigen und die Infizierten-Zahlen im Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Heidelberg zurückgehen.
„Doch wir alle sollten weiter so verantwortungsvoll agieren: Abstand zu halten und die persönliche Mobilität auf das Nötigste zu beschränken, werden noch eine Weile die wichtigsten Corona-Regeln bleiben“, so der Landrat.


Bildquelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis
Bid 1:
Der Betrieb einer großen Hotline im Landratsamt
Bild 2:
Aufbau von zwei Corona-Abstrichzentren (das Bild zeigt das Test-Center in Schwetzingen) sind zwei Beispiele für Projekte, die das Gesundheitsamt in kürzester Zeit umgesetzt hat

16.04.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

16.04.2020: Ein- und Rückreisende aus dem Ausland müssen in Quarantäne – ausgenommen Pendler und Saisonarbeiter

Wie das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis mitteilt, hat das baden-württembergische Gesundheitsministerium eine Verordnung erlassen, die die Einreisebestimmung von Personen aus dem Ausland neu regelt.
Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie weiter einzudämmen, müssen sich seit dem Wochenende Personen, die aus dem Ausland einreisen, bei der zuständigen Ortspolizeibehörde ihres Aufenthaltsortes melden und sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben.
Ausgenommen davon sind unter anderem Pendler und Saisonarbeiter. Die Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Eindämmung des Virus SARS-Cov-2 umfasst folgende Regelungen: Personen, die aus dem Ausland in das Land Baden-Württemberg einreisen, sind verpflichtet, sich umgehend nach der Einreise auf direktem Weg in häusliche Isolation zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten.
Diesen Personen ist es innerhalb dieses Zeitraums nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.
Die Regelung gilt auch für Personen, die über ein anderes Bundesland nach Baden-Württemberg eingereist sind.
Die Personen sind verpflichtet unverzüglich die jeweils zuständige Ortspolizeibehörde zu kontaktieren.
Sie sind ferner verpflichtet beim Auftreten von Krankheitssymptomen die zuständige Behörde hierüber unverzüglich zu informieren.
Diese Information wird von dort an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt.
Ein- und Rückreisende aus dem Ausland, die ihren Wohnsitz außerhalb des Landes Baden-Württemberg haben, dürfen innerhalb des Quarantäne-Zeitraums auf dem Gebiet des Landes Baden-Württemberg keine berufliche Tätigkeit ausüben.
Ausnahmen von der Quarantänepflicht gelten unter anderem für bestimmte systemrelevante Berufsgruppen, nach einem Auslandsaufenthalt von weniger als 48 Stunden sowie für Saisonarbeitskräfte und Pendler, die täglich oder für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch oder aus Gründen des Besuchs einer Bildungseinrichtung in das Bundesgebiet einreisen.
Weiterhin können von der zuständigen Ortspolizeibehörde weitere Ausnahmen erlassen werden, solche Ausnahmen sind insbesondere dann zuzulassen, wenn ein triftiger beruflicher oder persönlicher Grund vorliegt.
Ein solcher liegt insbesondere vor bei geteiltem Sorgerecht, dem Besuch des Lebenspartners oder dem Beistand bzw. der Pflege schutzbedürftiger Personen. Für Saisonarbeitskräfte allerdings sind in den ersten 14 Tagen nach ihrer Einreise die Regelungen zu beachten, dass am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die einer Absonderung vergleichbar sind.
Das Verlassen der Unterbringung ist nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet.
Personen, die nur zur Durchreise aus einem Staat außerhalb Deutschlands nach Baden-Württemberg einreisen, müssen das Bundesland auf direktem Weg verlassen.
Verstöße gegen die Verordnung werden mit Bußgeldern geahndet.

15.04.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

14.04.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

13.04.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

11.04.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

09.04.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

08.04.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

08.04.2020: Aufruf der Oberbrügermeister, Landräte und Polizeipräsidenten

„Halten Sie durch und bleiben Sie zuhause!“

Oberbürgermeister der Städte Heidelberg und Mannheim und Landräte des Neckar-Odenwald-Kreises und Rhein-Neckar-Kreises sowie die Mannheimer und Heilbronner Polizeipräsidenten appellieren an die Bevölkerung

Nachdem die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie nach derzeitiger Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) messbar sind und greifen, wenden sich die beiden Oberbürgermeister der Städte Heidelberg und Mannheim, Professor Dr. Eckart Würzner und Dr. Peter Kurz sowie die beiden Landräte des Neckar-Odenwald-Kreises und Rhein-Neckar-Kreises, Dr. Achim Brötel und Stefan Dallinger, und die Präsidenten der Polizeipräsidien Mannheim und Heilbronn, Andreas Stenger und Hans Becker, an die Bevölkerung:
„Das Osterfest 2020 wird anders sein, ohne Gottesdienste, ohne große familiäre Zusammenkünfte, ohne Urlaubsreisen.“
Für eine Diskussion über die Lockerung der momentan gültigen Maßnahmen sei es jetzt noch „zu früh.“
Die Oberbürgermeister und Landräte sowie die Polizeipräsidenten stellen klar, dass die Einschränkungen noch bis mindestens einschließlich des 19. April 2020 andauern werden.
Das Coronavirus sei eine Bedrohung für die Gesundheit und unser aller Ziel müsse es vor allem sein, die Ausbreitung des Virus auch weiterhin zu verlangsamen.
„Nur dann können alle gut behandelt werden, die schwer erkranken“, so die sechs Behördenleiter und sie sagen weiter: „Wir alle bitten Sie, halten Sie weiter durch und bleiben Sie zuhause, soweit es möglich ist."

> Verzichten Sie auf Osterbesuche.
> Bringen Sie Ihre Familie und Ihre Freunde und auch sich nicht in Gefahr.
> Bitte halten Sie sich weiter alle an die Regeln!

Weiterhin bitten die Oberbürgermeister und Landräte sowie die Polizeipräsidenten die Menschen in der Region, den Mindestabstand zu anderen Personen einzuhalten, die Hände regelmäßig und gründlich mit Seife zu waschen und die Regeln der Husten- und Niesetikette zu beachten.
„Somit schützen Sie sich und andere vor einer Erkrankung“, so Professor Dr. Würzner, Dr. Kurz, Dr. Brötel, Stefan Dallinger, Andreas Stenger und Hans Becker.
Zudem kann das Tragen auch selbstgenähter Masken zusätzlich unterstützen, sind sich die Verantwortlichen aus der Region einig.
Jedoch sind die Masken kein medizinisches Produkt und können somit nicht die grundlegenden Hygienemaßnahmen ersetzen.
„Dennoch kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aktuell sinnvoll sein und das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere mindern“, so das Fazit der Oberbürgermeister und Landräte sowie der Polizeipräsidenten, die auf Folgendes hinweisen: „Auch mit einem selbst genähten Mund-Nasen-Schutz kann man einen Beitrag zur Minderung der Ausbreitung leisten.
Die professionellen medizinischen Masken sollten aktuell vor allem dem Gesundheitssektor vorbehalten sein – Ärztinnen und Ärzte, Alten- und Krankenpflege brauchen diese dringend.“

Hintergrundinformationen:
Das RKI hat seine Einschätzung, Mund-Nasen-Schutz zu tragen, kürzlich angepasst.
Auf der Internetseite der Bundesbehörde heißt es nun, wenn Menschen, auch ohne Symptome, vorsorglich eine Maske tragen, könnte dadurch das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere gemindert werden. Wissenschaftlich belegt ist diese Aussage aber nicht.
Zuvor hatte das RKI den Mundschutz nur Menschen mit akuten Atemwegserkrankungen empfohlen. Nicht jeder der Sars-CoV-2 infiziert ist, bemerkt die Krankheit auch.
Manche Infizierte sind nicht symptomatisch, können den Erreger aber trotzdem weitergeben.
Regeln zum Husten und Niesen, zur Händehygiene und zum Mindestabstand sollen auch mit Masken weiterhin dringend eingehalten werden.
Denn in jedem Fall kann der Mund-Nasen-Schutz nur eine unterstützende Maßnahme zum Schutz vor der Ansteckung sein.
Auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte schreibt hierzu, dass „trotz dieser Einschränkungen geeignete Masken als Kleidungsstücke dazu beitragen (können), die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Tröpfchenauswurfs z.B. beim Husten zu reduzieren und das Bewusstsein für „social distancing“ sowie gesundheitsbezogen achtsamen Umgang mit sich und anderen sichtbar zu unterstützen.
Auf diese Weise können sie bzw. ihre Träger einen Beitrag zur Reduzierung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 leisten.“
Weitere Informationen hierzu gibt es unter: www.rki.de und unter www.bfarm.de.

08.04.2020: Corona und Haustiere

Das Veterinäramt des Rhein-Neckar-Kreises informiert:
Derzeit erreichen das Veterinäramt und Verbraucherschutz des Rhein-Neckar-Kreises zahlreiche Anfragen zum Umgang mit Haustieren im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.
Das Veterinäramt weist darauf hin, dass das Coronavirus – COVID-19 – eine Krankheit ist, die von Mensch zu Mensch übertragen wird.
Der Hauptübertragungsweg ist dabei die Tröpfcheninfektion.
„Bisher gibt es keinen Beweis dafür, dass ein Tier das Virus auf den Menschen oder auf andere Tiere übertragen kann. Tiere sind also nach derzeitigem Wissensstand keine Infektionsquelle für Menschen“, informiert Amtsleiter Dr. Lutz Michael.
Allerdings wurde das Virus in seltenen Fällen auch beim Tier gefunden. Aber das spiele offensichtlich keine Rolle bei der Ausbreitung der Epidemie.
Für Haustiere wie Hund und Katze werden deshalb derzeit keine weiteren Maßnahmen wie z. B. eine Quarantäne empfohlen.
Das Coronavirus COVID-19 ist bei Tieren weder melde- noch anzeigepflichtig. Als Virusausscheider kommen sie nicht infrage.
Daher ist es momentan nicht angezeigt, Laboruntersuchungen bei Heimtieren auf das Virus durchzuführen.
Natürlich gelten besonders für Tierhalter die Prinzipien einer gründlichen Hygiene.
Gerade wenn man mit Tieren in Kontakt gekommen ist, sollte das gründliche Händewaschen mit Wasser und Seife selbstverständlich sein.
Auch die aktuellen Maßnahmen der Landesregierung, die die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen sollen, führen bei Tierhaltern zu Nachfragen beim Veterinäramt.
Wie Dr. Michael betont, muss trotz aller Beschränkungen der Bewegungsfreiheit die notwendige Versorgung und Bewegung von Haus- und Nutztieren selbst mit minimalem Personal sichergestellt werden. Hundehalter dürfen „Gassi gehen“, solange nicht eine Quarantäne angeordnet wurde.
Dann müssen andere Personen beauftragt werden, die sich um die Tiere kümmern.
Hundebesitzern empfiehlt das Veterinäramt, das Tier während der Dauer der Quarantäne einer Hundepension oder einem Hundesitter anzuvertrauen.

 

07.04.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

06.04.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

06.04.2020: Gesundheitsamt bittet um Unterstützung bei der Ermittlung von Infektionsketten

Daten von Kontaktpersonen elektronisch übermitteln
Beim Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für das Stadtgebiet Heidelberg zuständig ist, läuft die Ermittlung von Kontakten nachweislich mit dem Coronavirus infizierter Personen auf Hochtouren.
Fast 2.900 Kontaktpersonen konnten mittlerweile bereits ausfindig gemacht werden.
Die Nachverfolgung von Infektionsketten ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen: Positiv Getestete werden von der Behörde aufgefordert, ihre engen Kontakte zu melden.
Geschah dies bislang telefonisch, erhalten die Betroffenen nun per E-Mail einen Fragebogen und können ihre entsprechenden Daten ab sofort auf elektronischem Wege an das Gesundheitsamt übermitteln.
Das neue Tool soll den Prozess beschleunigen und die weitere Bearbeitung der Fälle erleichtern.
Im Fokus der Befragung sind Kontaktpersonen der „Kategorie I“. Nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts werden dieser Kategorie Menschen mit einem höheren Infektionsrisiko zugeordnet – wenn sie beispielsweise mit der infizierten Person mindestens einen 15-minütigen Gesprächs- („Face-To-Face-") Kontakt hatten.
Diese erhalten zunächst per E-Mail einen Fragebogen. Bestätigt sich durch ihre Angaben im Fragebogen der Verdacht, dass sie tatsächlich eine Kontaktperson ersten Grades sind, erhalten sie – wiederrum elektronisch – einen Quarantänebescheid, denn sie müssen sich nun für 14 Tage in häusliche Isolation begeben.
„Bitte unterstützen Sie uns bei der Ermittlung der Kontaktpersonen und halten Sie sich an die angeordneten Maßnahmen“, appelliert der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker.
Nur durch die gewissenhafte Mitwirkung eines jedes Einzelnen könne die weitere Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden.

05.04.2020: Gesundheitsamt empfiehlt Covid-19-Test für bestimmte Personengruppen mit Symptomen

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis unterhält zusammen mit der GRN gGmbH, der Stadt Heidelberg und dem Universitätsklinikum Heidelberg insgesamt drei Abstrichmöglichkeiten für den Coronatest im Rhein-Neckar-Kreis:
bei der GRN-Klinik in Sinsheim,
dem Drive In-Testzentrum in Schwetzingen
und
dem Drive In-/Walk In-Testzentrum in Heidelberg.

Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline des Gesundheitsamtes im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, unter Telefon:  06221 522-1881 anrufen.

Im Rahmen eines Gesprächs und einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.
„Anschließend erhalten Sie einen Code und einen Termin bei einem Testzentrum in räumlicher Näher Ihres Wohnortes“, erläutert Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes und sagt weiter: „Nach wie vor empfehlen wir den Einwohnerinnen und Einwohnern im Stadt- und Landkreis, sich auf Covid-19 schon dann testen zu lassen, wenn sie bestimmte Voraussetzungen und akute Symptome wie Husten, Halsweh und Fieber haben.
“ Wichtig war es dem Amtsarzt nochmals auf Folgendes hinzuweisen: „Wenn man Symptome erkennt, sollte man sich testen lassen – und zwar, wenn man Kontakt zu Corona-Kranken hatte, in einem Gesundheitsberuf arbeitet oder lebensälter ist bzw. entsprechende Vorerkrankungen hat.
Auch Risikopatienten sollten demnach unabhängig der Schwere der Symptomatik getestet werden.“

Fragen zum Coronavirus (Covid-19) beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Telefon: 06221 522-1881 von Montag bis Sonntag von 7.30 bis 19.00 Uhr.

Wer befürchtet, sich angesteckt zu haben und sich testen lassen möchte, erhält unter dieser Nummer auch den erforderlichen Code des Gesundheitsamtes für den Abstrich.

05.04.2020: Weitere Kreiseinwohner verstorben

Insgesamt nun 15 Todesfälle im Rhein-Neckar-Kreis
Im Rhein-Neckar-Kreis sind zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt worden.
Wie das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis am 05.04.2020 mitteilte, handelt es sich dabei um zwei über 80 Jahre alte Personen.
Der Mann lebte im Landkreis und verstarb im Laufe des 03.04.2020 in einer Heidelberger Klinik.
Auch die Frau wohnte im Rhein-Neckar-Kreis und verstarb ebenfalls am späten Abend des 03.04.202020 in einer Heidelberger Klinik.
Damit hat sich die Zahl der Todesfälle mit Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis auf 15 erhöht.

05.04.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

02.04.2020 Situation im Kreis- und Stadtgebiet

01.04.2020 Aktuelle Situation im Kreis- und Stadtgebiet

31.03.2020 Situation im Kreis- und Stadtgebiet

30.03.2020 Situation im Kreis- und Stadtgebiet

27.03.2020 Situation Kreis- und Stadtgebiet

26.03.2020 Situation Kreis- und Stadtgebiet

25.03.2020 Situation im Kreis- und Stadtgebiet

24.03.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

23.03.2020 Situation Kreis- und Stadtgebiet

20.03.2020: Kfz-Zulassungs- und Führerscheinbehörden des Rhein-Neckar-Kreises nur nach vorheriger Terminvereinbarung erreichbar

Auch bei den Kfz-Zulassungs- und Führerscheinbehörden des Rhein-Neckar-Kreises gibt es im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus einschränkende Maßnahmen für die Kundinnen und Kunden.
So sind die Behörden in Sinsheim, Weinheim und Wiesloch ab sofort nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung persönlich erreichbar.
Die Termine können online unter: www.rhein-neckar-kreis.de/kfzwesen sowie telefonisch vereinbart werden:
Kfz-Zulassungsbehörden
Sinsheim, Telefon: 06221/522-5514
Weinheim, Telefon: 06221/522-6025
Wiesloch, Telefon: 06221/522-4106
Fahrerlaubnisbehörden
Sinsheim, Telefon: 06221/522-5504
Weinheim, Telefon: 06221/522-6030
Wiesloch, Telefon: 06221/522-4334

Wie bei allen Dienststellen des Landratsamtes sollte generell auf persönliche Vorsprachen soweit als möglich verzichtet werden. Die Dienstgebäude dürfen ohne Termin nicht mehr betreten werden.
Der Rhein-Neckar-Kreis bittet um Verständnis für diese Vorsichtsmaßnahme, die dem Schutz von Besucherinnen und Besuchern sowie den Mitarbeitenden gleichermaßen dient.

19.03.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

19.03.2020: Wann wird ein Test durchgeführt

Gesundheitsamt informiert:

Ist es eine Allergie, eine Erkältung oder habe ich mich mit dem Coronavirus infiziert?

Viele besorgte Bürgerinnen und Bürger stellen sich diese Frage – und möchten sich sicherheitshalber auf das Coronavirus testen lassen.
Für eine Testung ist eine telefonische Rücksprache mit dem Gesundheitsamt erforderlich.
Für wen und wann ein Test sinnvoll ist, wird nach den Kriterien des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg entschieden, informiert die Behörde.

Ein Test sollte demnach bei Personen durchgeführt werden, die
> grippeähnliche Symptome wie Husten und Fieber aufweisen UND sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet (abrufbar beim Robert-Koch- Institut unter www.rki.de ) aufgehalten haben oder
> grippeähnliche Symptome wie Husten und Fieber haben und in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Fall hatten.
Diese Personen sollten sich telefonisch beim Gesundheitsamt melden.

Wird ein Test für erforderlich erachtet, erhalten sie dort einen Code, mit dem sie im Test-Center einen entsprechenden Abstrich vornehmen lassen können.

Das Gesundheitsamt weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass eine Laboruntersuchung nur bei Krankheitszeichen durchgeführt wird, um die Ursache abzuklären.
Bei gesunden Menschen ist ein Test auf das neuartige Coronavirus nicht aussagekräftig und bietet keine Sicherheit vor einer etwaigen späteren Erkrankung. Zum eigenen Schutz und dem der Mitmenschen sollten deshalb die aktuell angeordneten Maßnahmen – die Vermeidung von Sozialkontakten und die Beachtung allgemeiner Hygieneregeln – dringend befolgt werden.

Für Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Heidelberg ist die Gesundheitsamt-Hotline, Telefon: 06221 522-1881 (Montag bis Sonntag von 7.30 bis 19.00 Uhr) erreichbar.

Für allgemeine Fragen rund um das Coronavirus stehen zudem die Hotlines des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg (Telefon: 0711 904-39555),
des Bundesministeriums für Gesundheit (Telefon: 030 346465100)
und der Unabhängigen Patientenberatung (Telefon: 0800 0117722)
zur Verfügung.

Bei medizinischen Notfällen sollte eine Ärztin oder ein Arzt, ein Notdienst bzw. eine Notaufnahme möglichst nur nach telefonischer Voranmeldung aufgesucht werden.
Mit Hilfe des nachfolgenden Diagramms lässt sich eine Selbsteinschätzung des Infektionsrisikos vornehmen.
(Grafik: © Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis)

18.03.2020: Situation Kreis - und Stadtgebiet

17.03.2020: Situation Kreis- und Stadtgebiet

16.03.2020: Situation Kreis- und Stadtgebiet

16.03.2020: Nottelefon bitte nicht blockieren!

Landrat Dallinger appelliert an die Bevölkerung und verweist auf die Behörden-Hotline: 06221 522-1881

In den vergangenen Tagen wählten leider viele Menschen aus dem Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Heidelberg die Notruf-Nummern 112 oder 19222, weil sie sich über das Coronavirus informieren wollten.
Die Integrierte Leitstelle, in der diese Anrufe auflaufen, bittet eindringlich darum, dies zu unterlassen. „Wir müssen ganz klar sagen, dass die 112 und 19222 nur für wirkliche Notlagen da ist. Dafür müssen die Leitungen frei bleiben“, sagt Kreisbrandmeister Udo Dentz, der gleichzeitig das Amt für Feuerwehr und Katastrophenschutz leitet.
„Für Informationen zum Coronavirus und Verhaltensregeln nutzen Sie bitte ausschließlich die Behörden-Hotline-Nummer des Gesundheitsamtes 06221 522-1881“, appelliert Landrat Stefan Dallinger an die Bevölkerung.
Auch wenn es dort mal eine Wartezeit geben sollte, möge man bitte nicht die Notrufnummern wählen. Denn niemand könne ernsthaft wollen, dass durch zu viele gleichzeitige Anruf eventuell die Leitungen blockiert seien. In letzter Konsequenz, so Dallinger, könne dies nämlich zu lebensbedrohlichen Situationen für Menschen führen, die über die 112 oder 19222 Hilfe für einen echten Notfall anfordern wollten.
„Sollte es im Zusammenhang mit dem Coronavirus allerdings wirkliche Notfälle mit schwer kranken oder infizierten Menschen geben, kümmert sich die Leitstelle natürlich sofort darum und schickt einen Rettungswagen“, so Kreisbrandmeister Dentz.
Personen, die in Sorge sind, dass sie sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben könnten, sollten übrigens auch nicht in ein Krankenhaus, eine Notfallpraxis oder eine Arztpraxis fahren.
Stattdessen kann neben der Hotline des Gesundheitsamtes (06221/522-1881, täglich zwischen 7.30 und 19.00 Uhr) auch der ärztliche Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen unter der Telefonnummer: 116 117 rund um die Uhr angerufen werden.

14.03.2020: Mobiles Corona-Abstrichzentrum ab 18. März

Gesundheitsamt richtet ab nächster Woche mobiles Corona-Abstrichzentrum am Stadion in Schwetzingen ein
Vorfahren mit dem Auto ist nur mit einem Code nach vorheriger telefonischer Zuweisung möglich


Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat das Vorgehen zur Feststellung einer Infektion mit dem Coronavirus erweitert:
Einwohner des Landkreises und der Stadt Heidelberg, die aufgrund ihrer Symptome befürchten, am Coronavirus erkrankt zu sein und aus einem der vom Robert-Koch-Institut (RKI) festgelegten Risikogebiete kommen, können ab voraussichtlich Mittwoch, 18. März, auf telefonische Weisung des Gesundheitsamtes zum dafür neu eingerichteten Corona-Abstrichzentrum in Schwetzingen mit dem Auto fahren und dort einen Abstrich entnehmen lassen.
Dieses nicht öffentlich zugängliche Test-Center wird auf dem Platz beim Stadion entlang der Ketscher Landstraße aufgebaut und besteht aus zwei Containern samt mobiler Toilettenanlage.
Es wird vorerst täglich von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet sein.
Vorfahren dürfen allerdings nur Personen, die nach vorheriger telefonischer Zuweisung einen Code erhalten haben.
Ein Sicherheitsdienst sorgt für die Einhaltung dieser Regel.
Das Test-Center basiert auf dem Prinzip des schon in anderen Landkreisen erfolgreich installierten „Drive-In“: Mit Schutzkleidung ausgestattetes medizinisches Personal wird direkt am Auto einen Abstrich für den Test entnehmen.
Die Personen mit dem Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion verlassen also ihre Autos nicht und kommen somit auch nicht mit Gegenständen oder anderen Menschen in Kontakt.
„Man fährt vor, die notwendigen persönlichen Daten werden aufgenommen und dann bleibt man einfach im Auto sitzen, kurbelt das Fenster runter und lässt sich im Mund-/Rachenraum abstreichen“, erklärt die Dezernentin für Ordnung und Gesundheit des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss, das Prozedere.
Bis das Testergebnis vorliegt, müssen die Patienten zuhause in Quarantäne bleiben.

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für das Stadtgebiet Heidelberg zuständig ist, weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass vor einer Testung eine vorherige telefonische Rücksprache zwingend erforderlich ist!

Wer sich in Risikogebieten aufgehalten hat und nun befürchtet, sich angesteckt zu haben, erreicht die Hotline des Gesundheitsamts täglich von 7.30 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer:06221/5221881.
Weitere Informationen auch unter: www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus

13.03.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

Schulen und Kitas bleiben bis Ostern geschlossen
Die Fälle der mit dem Coronavirus (COVID-19) infizierten Personen steigt auch in Baden-Württemberg weiter an. Aufgrund der aktuellen Lage hat sich die Landesregierung Baden-Württemberg am heutigen Freitag, 13.03.2020, dazu entschlossen, den Unterrichtsbetrieb landesweit an allen Schulen, Kindertages-einrichtungen und Kindertagespflegen ab Dienstag, 17.03.2020, bis einschließlich der Osterferien einzustellen. Dies sei mittlerweile notwendig, um die Erkrankungswelle abzuflachen und zu verzögern, teilte das Kultusministerium mit.
Auch die gewerblichen, kaufmännischen und hauswirtschaftlich-sozialpädagogisch-pflegerischen Berufsschulen in der Trägerschaft des Rhein-Neckar-Kreises sind davon betroffen.
Somit findet an den Zentren beruflicher Schulen in Hockenheim, Eberbach, Sinsheim, Schwetzingen, Weinheim und Wiesloch sowie an den sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren in Ladenburg, Schwetzingen, Sinsheim und Weinheim ab Dienstag kein Unterricht statt. Ebenso geschlossen bleiben die beiden Sonderschulkindergärten in Sinsheim und Weinheim.

Rhein-Neckar-Kreis sagt vorerst alle Veranstaltungen ab
Aufgrund der aktuellen Lage hat sich der Rhein-Neckar-Kreis entschlossen, bis auf Weiteres alle eigenen Veranstaltungen vorsorglich abzusagen. Darunter fallen Vorträge des Kreisarchivs genauso wie Fachtage sowie kulturelle Events des Kreises und des Vereins Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis.
Ziel dieser weitreichenden Vorsichtsmaßnahme ist es, die Verbreitung des Coronavirus durch das frühzeitige und konsequente Unterbrechen möglicher Infektionsketten einzudämmen.

12.03.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

12.03.2020: Fragen zum Coronavirus

Infotelefon des Gesundheitsamts ab Samstag, 14. März, abends nur noch bis 19.00 Uhr erreichbar
Hotline bleibt täglich ab 7.30 Uhr besetzt

Das Infotelefon für Fragen rund um das Coronavirus des Gesundheitsamtes im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, wird stark frequentiert.
An manchen Tagen waren über 1.000 Anrufe in der Zeit zwischen 7.30 bis 21.00 Uhr zu verzeichnen.
„Der Zwei-Schicht-Betrieb in der Hotline erfordert für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landratsamt einen hohen Einsatz mit Einschnitten in das Privatleben, wofür ich ihnen ebenso wie allen Mitarbeitenden im Gesundheitsamt in dieser besonderen Situation ganz herzlich danke“, sagt Landrat Stefan Dallinger.
Weil jedoch insbesondere in den Abendstunden zwischen 19.00 und 21.00 Uhr das Anrufaufkommen sehr gering ist, hat er zusammen mit der Dezernentin für Ordnung und Gesundheit, Doreen Kuss, beschlossen, dass die Hotline ab Samstag, 14.03.2020, abends nur noch bis 19.00 Uhr erreichbar ist.

Unter der Servicenummer: 06221/522-1881 geben also ab sofort täglich zwischen 7.30 Uhr und 19.00 Uhr Expertinnen und Experten des Gesundheitsamtes Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit oder der Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann.

Zusätzlich wird dort auch beraten, für wen und wann eine Testung auf das Virus sinnvoll ist. „Unsere Hotline hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Bevölkerung frühzeitig wichtige Informationen erhalten hat. Damit ist es uns auch gelungen, andere Stellen in diesem Kontext zu entlasten“, lobt Dezernentin Kuss.

Weitere Infos zum Thema gibt es auch auf der Homepage des Landratsamtes unter www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus sowie bei der Info-Hotline des Landesgesundheitsamtes unter der Telefonnummer 0711/904-39555 (montags bis freitags von 9.00 bis 16.00 Uhr).

11.03.2020: Situation im Kreis- und Stadtgebiet

31.01.2020: Info-Telefon bei Fragen rund um das Coronavirus freigeschaltet!

Das neuartige Coronavirus aus China führt auch hierzulande bei Bürgerinnen und Bürgern zu Fragen.
Neben ausführlichen Hintergrundinformationen auf der Homepage des Robert Koch Institutes (Web: www.rki.de) bietet das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises ein Infotelefon für Personen an, die Fragen in Bezug auf das Coronavirus haben.
Unter der Telefonnummer:
                                                    06221/5221881
gibt es Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit oder der Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann.
Zusätzlich wird dort auch beraten, für wen und wann eine Testung auf Virus sinnvoll ist.
Das Telefon ist ab sofort werktags von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr erreichbar.
Homepage: www.rhein-neckar-kreis.de