Aktuelles: Edingen Neckarhausen

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AUS DER VERBANDSVERSAMMLUNG

Autor: Klaus Kapp
Artikel vom 12.06.2019

Trinkwassernotversorgung sichergestellt!

Bericht aus der Verbandsversammlung des Wasserversorgungsverbandes „Neckargruppe“
Am Dienstag, 04.06.2019 tagte die Verbandsversammlung des Wasserversorgungsverbandes „Neckargruppe“.
Nachdem sich die „Neckargruppe“ bereits in der Sitzung am 11.12.2018 und der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung am 10.04.2019 ausgiebig mit dem Thema „Sicherung der Trinkwasserversorgung in Edingen-Neckarhausen“ befasst hatten, beschloss die Verbandsversammlung nun einstimmig, zur Trinkwassernotversorgung von Edingen-Neckarhausen die Anbindung an das Versorgungsnetz der MVV Netze zeitnah zu realisieren. Damit einher geht auch die Beauftragung der MSR-technischen Anbindung (Mess-, Steuer- und Regelungstechnik). Daniel Jung, Vertreter des Verbandsmitglieds MVV, erläuterte vorab nochmals die wesentlichen Eckpunkte des Konzeptes wie z.B. den Bau der Druckerhöhungsanlage (DEA) für die Anbindung und Versorgung von Mannheimer Seite, den Erhalt der bestehenden Anbindung an das Wassernetz Heidelberg und die Regelungsmöglichkeit bzw. Durchleitung von Heidelberger Seite. Dabei ging er auch auf die notwendigen Vertragsinhalte zur Notwasserversorgung wie die Mindestabnahmemenge von jährlich ca. 20.000 m³ zur Spülung der Leitungen und die Betriebsführung der neuen DEA durch die MVV ein.
Auf Basis des im November 2017 zum Zwecke der Vollversorgung vorgelegten Angebotes und zwischenzeitlicher Preissteigerungen erfolgt nun eine Aktualisierung des Angebotes und der Vertragsinhalte durch die MVV für die geplante Notversorgung.
Mit der Fertigstellung des Projekts kann dann frühestens im Sommer 2020 gerechnet werden.
Die Verbandsverwaltung wurde beauftragt, beim Regierungspräsidium Karlsruhe einen Antrag auf Förderung der strukturverbessernden Maßnahme zu stellen.
Zur Finanzierung der Investitionsmaßnahme ist im Wirtschaftsplan 2019 eine Kreditaufnahme von 1.000.000 Euro eingeplant, davon 850.000 Euro für den Bau der Druckerhöhungsanlage und die Netzanbindung und 150.000 Euro für die Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis.
Die Verbandsversammlung stimmte der entsprechenden Darlehensaufnahme bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) zu. Diese hatte bei 30-jähriger Laufzeit und 10-jähriger Zinsbindung das günstigste Angebot abgegeben.
Einig waren die Mitglieder der Verbandsversammlung auch darüber, die wasserrechtliche Genehmigung zur künftigen Förderung von Trinkwasser für weitere 30 Jahre mit einer jährlichen Abgabemenge von 2.500.000 m³ zu beantragen, um auch langfristig den Bedarf der Verbandsmitglieder sichern und decken zu können.