Gemeinde Edingen-Neckarhausen

Seitenbereiche

1250 Jahre Geschichte

Rathaus

Aktuelles

Lokale Agenda

Arbeitskreis: Freizeit > Kultur > Soziales
Pflanzen- und Fahrradbörse am 20. Mai im Schlosshof in Neckarhausen
Am Samstag, 20.05.2017 laden wir zwischen 10.00 und 14.00 Uhr zur Fahrrad- und Pflanzenbörse in den Schlosshof in Neckarhausen ein.
Zum Thema Pflanzen:
Die Pflanzen- und Fahrradböse hat nicht die Absicht, in Konkurrenz zu den örtlichen Gärtnereien und Blumenfachgeschäften zu treten. Vielmehr es ist Sinn und Zweck der lokalen Agenda, thematische Begegnungen für die Einwohner von Edingen-Neckarhausen zu gestalten. Angeboten werden ausschließlich die Erzeugnisse der Teilnehmer, Vereine oder Hobbygärtner - wobei das Wort „Hobby“ keineswegs abschätzig ist, sondern von viel Fachkenntnis, Herzblut und ungezählten Arbeitsstunden zeugt. Tomaten- und Gemüsesetzlinge, Garten- und Zimmerpflanzen, Blumen, Kakteen … werden für wenig Geld begeisterte Käufer finden.
Zum Thema Fahrrad:
Wie jedes Jahr ist auch der Radhof Bergheim Teilnehmer unserer Börse. Dieser sammelt für die Aktion „Fahrrad für Afrika“ gebrauchte Fahrräder. Diese gespendeten Räder werden nicht einfach geschenkt, vielmehr werden vor Ort Fahrradwerkstätte gegründet und Menschen zu Zweiradmechaniker ausgebildet.  Mehr hierzu finden Sie unter www.fahrraeder-fuer-afrika.de.
Eine gute Nachricht verkündet die Gemeindeverwaltung: Im Rahmen der Fahrrad- und Pflanzenbörse wird wieder eine Fahrradversteigerung stattfinden.
Für Fragen und Anregungen steht Maryvonne Le Flécher, Telefon: 06203/890053, E-Mail:  mary.le_flecher@t-online.de, zur Verfügung.
 
Repair-Cafe
Teilen macht glücklich!
Der Glücksforscher Wilhelm Schmid sagt: „Schenken macht die Seele weit, und Geiz macht sie eng“. Beim Schenken und Teilen tun wir uns in erster Linie  selbst etwas Gutes. So ist es auch zu erklären, dass es zu diesem Thema über 1,2 Millionen Einträge im Internet gibt. Kollektiver Konsum scheint das neue Zauberwort zu sein. Tatsächlich sprießen seit Jahren immer neue Netzwerke wie Pilze aus dem Boden, in denen Menschen tauschen und teilen: Ihr Auto, ihre Wohnung, ihre Bohrmaschine und Kreissäge und selbst die Oma zum Babysitten. Wissenschaftler meinen, einen regelrechten Kulturwandel zu erkennen. Der Trend geht zum Benutzen statt Besitzen. Von der ökonomischen wie von der ökologischen Seite ist diese Entwicklung äußerst sinnvoll. Es werden weniger Konsumgüter produziert und damit weniger Ressourcen verbraucht. Es werden aber auch Kosten eingespart, denn bei einer gemeinsamen Nutzung wird der Geldbeutel geschont. Das Online-Auktionshaus  eBay schätzt, dass allein in Deutschlands Schränken ungenutzter Hausrat im Wert von 35,5 Milliarden Euro herum liegen. Es gibt keine nutzlosen Dinge, sagt der Experte, nur nützliche am falschen Platz. Das Internet ist bei der Suche nach möglichen „Geschäftspartnern“ ein optimales Werkzeug, weil es dafür sorgt, dass eine Kommunikation in die ganze Welt möglich wird. Doch andererseits kam die „ganze Welt“ auch zu uns. Als die ersten Flüchtlinge in den Notunterkünften unterkamen haben viele Menschen ihre abgelegten  Kleider, Kinderspielsachen und Gerätschaften dorthin geschleppt um die erste Not zu lindern, um zu Teilen und zu Schenken. Haben wir jetzt alle ein Helfersyndrom und kämpfen für eine bessere und nettere Welt? Ein bisschen schon! Der Sinn für Gerechtigkeit hat da sicher eine große Rolle gespielt. „Wir haben ja so viel, und die haben nichts“. In Studien mit Kindern haben Wissenschaftler herausgefunden, dass die Menschen bereit sind, abzugeben, auch wenn wir keine Gegenleistung dafür erhalten. Diese Eigenschaft kommt sicher auch bei den Aktiven im Repair Cafe zum Tragen, die mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit viele Geräte vor dem verschrotten retten. Auch den Leuten, die das offene Bücherregal in Neckarhausen betreuen kann diese Eigenschaft zugesprochen werden. Das ist doch eine tolle Einrichtung in der teilen und schenken täglich praktiziert wird. Die Regale sind immer gut bestückt und viele Bürger nehmen an diesem Austausch teil. Vielleicht könnte man sich überlegen das Sortiment mit Musik CDs und DVDs zu erweitern. Wie oben schon angesprochen, werden zum Beispiel auch Werkzeuge aller Art nur sehr selten vom Besitzer genutzt. Eine Werkzeugverleih Station wäre sicher eine denkbare Alternative. Ein Arbeitskreis der lokalen Agenda könnte sich eventuell um eine solche Einrichtung kümmern. Drei, zwei, eins – meins. Nur was ich besitze macht mich glücklich. Dieser Slogan passt nicht mehr so ganz in unsere Welt. Mit immer knapper werdenden Ressourcen müssen wir zu einem sinnvolleren Umgang mit unseren Gebrauchsgütern kommen. Unsere Enkel werden es uns danken, wenn für sie auch noch etwas übrig bleibt.
Unsere nächste Veranstaltung findet am Samstag, 06.05.2017, 14.00 Uhr, in der Pestalozzi-Schule Edingen statt.

Kontakt:
Lokale Agenda, „Repair Cafe“ Edingen-Neckarhausen, Herbert Henn, Telefon: 06203/82335,
E-Mail: sihema-henn@t-online.de / Rolf Stahl, Telefon: 06203/85416
Homepage: www.repaircafe-edingen-neckarhausen.de